Freitag, 29. August 2014

Meine Meinung - Ice Bucket Challenge und überhaupt

In den letzten Tagen bestimmt die ALS Ice Bucket Challenge das Internet.
Überall sieht man Menschen die sich Eiswasser über den Kopf gießen, sich für die Nominierung bedanken und andere zur Teilnahme nominieren.
 
 
 
Soweit ich das mitbekommen habe ist diese Kettenreaktion in den USA entstanden, um auf die Nevenkrankheit ALS aufmerksam zu machen und zum Spenden aufzurufen (näheres findet man bei Google).
A, B, C und sonstige Promies haben sich gegenseitig nominiert. Jetzt ist es längst beim "normalen" Volk angekommen. Sogar bei mir bzw. uns.
 
Die Gengenstimmen im Internet mehren sich, es werden Artikel über Tierversuche die im Zusammenhang mit ALS stehen sollen, Wasserverschendungstheorien, und sonstige Gegen-ALS Ice Bucket Challenge Artikel aus sämtlichen seriösen und ominösen Quellen geteilt.
Diese Teiler sind wohl als die Gegner oder meinetwegen auch Kritiker dieser Aktion zu bezeichnen.
 
Meine persönliche Meinung, ich finde diese Nominierungsaktion in erster Linie ziemlich witzig!
Und das, obwohl ich mich nicht als oberflächlichen Menschen bezeichne!
Vor dieser Aktion hatte ich nichts, aber auch überhaupt gar nichts von ALS gehört.
Jetzt ist es definitv so, daß nicht nur ich, sondern auch viele viele andere Menschen überhaupt wissen, daß diese Krankheit existiert und das Handlungsbedarf besteht.
(Ja sicher, Handlungsbedarf gibt es an allen Ecken, hier geht es aber erst einmal nur um diesen einen Bereich)
Viele der Kritiker meinen, so kommt es bei mir an, die Spendenbereitschaft wäre nicht gesteigen.
Das glaube ich ganz und gar nicht!
Und wenn nur allgemein daran erinnert wird, daß es gut, ist hier und da an jene oder welche vertrauenswürdige Organisation mal wieder etwas zu spenden, ist das doch ein Gewinn!
 
Ich kann nicht so richtig nachvollziehen warum manche Menschen eine eigentlich gute Sache in eine schlechte Sache verdrehen.
 
Mir ist klar, jedes Ding hat immer zwei oder sogar mehrere Seiten und Sichtweisen.
Ich glaube es ist auch immer eine Sache der Ausdrucksweise wie eine Meinung für oder gegen etwas ankommt. Es ist ja nicht falsch zu sagen, daß es auch eine andere, nicht so tolle Seite gibt. Das Wissen über dieser schlechteren Seiten bildet die Meinung.
 
Kommen wir zu Meinungsbildung im allgemeinen.
Wie bilden wir uns eigentlich unsere teilweise so hoch gepriesene "eigene Meinung"?
Ich höre immer wieder die Aussage "Ich mag Menschen die eine eigene Meinung haben."
Ja, sehr schön.
Woher kommt denn die eigene Meinung?
Doch aus dem was man sieht, hört, fühlt, die Erlebnisse und Erfahrungen die man gemacht hat.
Die Aussagen von anderen, die wir gut oder blöde fanden.
Die Artikel, Berichte, Filme die wir gelesen und gesehen haben, und alles das, ohne zu wissen ob die Richtig oder gar totaler Müll waren.
 
Ich persönlich finde es teilweise sehr schwierig eine "eigene Meinung" zu haben.
Womit wir wieder dazu kommen, daß jedes Ding mehrere "richtige Seiten" hat.
Wie finde ich jetzt heraus welches die Richtige ist?
Ist es doch oft so, daß das für mich Richtige für meinen Nebenmann wieder falsch ist.
Wie kann ich dann diese richtige Meinung haben, in dem Wissen, daß es aus einer anderen Sichtweise falsch ist.
Ich finde es absolut nicht nötig zu jedem Ding eine feste Meinung haben.
Ich finde es auch absolut ok, die Meinung zu ändern.
Schließlich gehe ich mit offenen Augen durch die Welt und habe jeden Tag Erlebnisse, die meine Meinung beeinflussen.
Ich meine damit nicht, die "Fahne in den Wind hängen", daß ist wieder etwas ganz anderes!
Sondern offen zu sein für eine andere Sichtweise, das hineinversetzen in andere Menschen und ihre Gedanken und Gefühle.
 
Ich glaube es ist eher ein Zeichen von Intelligenz seine Meinung öfter mal zu überdenken und anzupassen als eine festgefahrene Meinung mit gefletschten Zähnen zu verteidigen!
 
Dieses Überdenken und Anpassen geht manchmal nicht sofort, oft weiß man gar nicht mehr was zu Änderung der Meinung beigetragen hat.
Ist ja auch völlig egal was, warum und wieso.
Ich finde es ist nur wichtig nicht festgefahren zu sein
und
den Spaß bei allem Ernst nicht zu verlieren :-D
 
Also, ICH finde die Ice Bucket Challenge immer noch gut, auch nach Sichtung der Gegenstimmen.
Und ICH finde immer noch, daß es eine witzige Art und Weise ist auf ein ernstes Thema hinzuweisen.
Und ICH finde man kann auch einfach mal einen Spaß mitmachen!
 
Falls ihr bis hierhin gelesen habt, vielen Dank für das Durchhaltevermögen :-D
Falls nicht, sollte mir das auch egal sein, ich musste das alles einfach mal runterschreiben.
 
Mich interessiert natürlich Eure Meinung!
Habt Ihr immer eine feste Meinung?
Was bringt Euch dazu eine Meinung ändern?
 
Liebe Grüße
Patricia
 


Mittwoch, 27. August 2014

Guillaume Musso - "Vielleicht morgen"

Noch ein Buchtip von mir :-)
Wie es scheint habe ich gerade einen guten Lauf :-D
 
Guillaume Musso - "Vielleicht morgen"
 
Die Geschichte ist zu verwirrend um sie in kurzen Sätzen erzählen zu können und es ist echt schwierig nicht zu viel zu verraten.
 
Emma Lovenstein lebt einsam in New York, arbeitet als Sommeliére in einem berühmten Restaurant und trauert ihrem verheirateten Franzosen hinterher.
 
Matthew lebt in Boston, ist Philosophieprofessor und hat eine kleine Tocher. Seine Frau ist vor gut einem Jahr verstorben.
 
Scheinbar haben die Beiden gar nichts miteinander zu tun. Ihre Geschichten verbinden sich zu einer als Matthew einen gebrauchten Laptop kauft der offensichtlich einmal Emma gehört hat.
 
Genau da fängt die Geschichte an romantisch werden. Fast könnte das Buch nach 100 Seiten zu ende sein.
Ist es aber nicht! Im Gegenteil!!!
 
Es ist wirklich blöd, aber ich kann echt nicht mehr verraten.
Nur so viel, wer sich von dem Thema "Zeit" in Geschichten angesprochen fühlt, der ist hier richtig.
Ich persönlich mag auch Computertechnik und Verschwörungstheorien, - ist alles dabei.
 
Ich finde Gillaume Musso schafft es immer wieder aus einem vermeintlichen Kitschroman eine spannede Story zu machen. Es ist fast als könne er sich nicht entscheiden Roman oder Thriller Autor zu sein ;-)
Irgendwie ist er irgendwo dazwischen.
 
Ganz klare Leseempfehlung von mir!
 
Liebe Grüße
Patricia
 
 
 


Dienstag, 26. August 2014

Morgen kommt ein neuer Himmel

Schon nach dem ersten Kapitel wusste ich, daß ich dieses Buch lieben würde!
Und so ist es.
 
 
 
"Morgen kommt ein neuer Himmel" von Lori Nelson Spielmann.
Brett Bohlinger ist etwas über 30 Jahre alt und lebt in Chicago. Sie ist in einer sehr wohlhabenden Familie aufgwachsen, ihre Mutter führt ein sehr erfolgreiches Kosmetikunternehmen.
Das Buch beginnt mit der Trauerfeier Ihrer Mutter. Brett vermisst sie natürlich sehr und glaubt Ihren Posten als Geschäftsführerin in der Firma übernehmen zu müssen bzw. dürfen.
Die Testamentseröffnung ist eine große Enttäuschung für Brett. Ihr Mutter hat andere Pläne für sie.
Brett muss eine Liste mit Ihren eigenen Jugendträumen erfüllen.
 
Ich liiiiebe solche Bücher mit Listen.
Ist es doch immer sehr spannend zu erfahren, was andere so für Träume haben oder hatten. Welche Träume war wurden, welche nie erfüllt wurden und vor allem welche Träume sind Jahre später noch wichtig und sollten unbedingt endlich mal angegangen werden.
 
Das bringt mich immer zu meinen Träumen und zur Realität *lach*
 
Morgen kommt ein neuer Himmel lädt dazu ein eigene Träume revue passieren zu lassen oder einfach die Geschichte zu genießen. Zu beobachten wie Brett die Aufgaben meistert, welche Personen ihr begegnen, wie sich ihr Leben verändert.
Natürlich ist ein typisch amerikanischer Roman, genau so wie es mag, etwas Kitsch, zufällige Zufälle, große Gefühle und ein Happy End - einfach herrlich :-D
 
Hier sollte eigentlich ein Amazon Link stehen aber mein Internet spackt gerade rum.
Ihr werdet es schon finden
 
Liebe Grüße
Patricia
 
PS: Ich sollte mal mein Bücherregal durchforsten welche "Listen-Bücher" ich eigentlich sonst so habe.
Wenn Ihr noch welche empfehlen könnt, immer her mit den Tipps, müssen natürlich nicht zwingend amerikanische sein, ich lese quer durch alle Bereiche.
 
 
PPS: noch 21 Tage bis Tag 1 :-D
 


Sonntag, 24. August 2014

100-Tage-Blog-Challenge - Die "fixe Idee"

Hallo,
 
wie so oft,
morgens im Bad,
im Halbschlaf,
ein Gedanke
der sich aus gesehenem,
gelesenem,
irgendwo im Hinterkopf gespeichertem,
zu einer neuen
bahnbrechenden :-D
"fixen Idee" formiert.
 
Jaaaa, ok, "ETWAS" übertrieben. Aber die Idee finde ich super.
100 Tage lang, jeden Tag einen Blogbeitrag erstellen.
 
Warum?
Weil ich faul bin
Weil ich lieber lese als selbst zu schreiben.
Weil das Internet mich aufsaugt.
Weil ich das Internet aufsauge.
Weil ich ein "immer-mehr-wissen-wollen-Mensch-bin"
Weil ich das Gefühl habe bei mir passiert nicht viel.
Weil alles so schnell voran geht
Weil die Zeit so dahin fliegt.
Weil die Zeit vorbei geht.
Weil ich das so nicht mehr will!
 
Daraus ist die Idee irgendwie entstanden.
Ich will nicht, daß jeder Tag vorbei fliegt und vergessen wird.
Ich weiß, daß ich viel zu viel an Informationen aufsauge und viel zu wenig verarbeite.
Ich will das Konsumieren an Informationen natürlich nicht stoppen, das kann ich auch gar nicht.
Aber ich will es deutlich einschränken und mich mehr auf das Umsetzen der Informationen konzentrieren.
Was nützt das alles in meinem Kopf wenn es nicht zusammengefügt und rausgelassen wird.
 
Das heißt für mich also, weniger unbeweglich dasitzen und sich in diesem Internet-Wissens-Strudel vergraben, sondern aufstehen und machen. Einfach die verfügbare Tageszeit nutzen, auch wenn es vielleicht nur eine halbe Stunde ist, und irgend etwas sinnvolles kratives machen. Wenigstens vorbereiten, aufräumen, zurechtlegen, zusammenstellen, skizzieren....
In die Offensive gehen!
 
Jeder Tag hat sicher etwas interessantes, auch wenn man im nachhinein immer denkt, da war nicht´s.
Sicher ist nicht jeder Tag aussergewöhlich kreativ. Aber an jedem Tag passiert irgend etwas das mich beschäftigt, etwas das für "mich" interessant genug ist um es zu teilen.
 
"lach" vielleicht auch nicht, DAS werde ich dann sehen.
 
Und damit ich nicht wieder gar zu faul werde stelle ich mich meiner persönlichen
100-Tage-Blog-Challenge
 
Eine Herausforderung an mich selber, an jedem der 100 Tage einen, und sei er auch noch so winzigen, Blogeintrag zu erstellen.
 
Vielleicht kommen manchmal total langweilige Beiträge dabei heraus?
Ich habe schließlich im Alltag leider nicht jeden Tag die Zeit etwas genial neues zu machen.
Aber ich strenge mich an! Wir werden sehen.
 
Ich denke ich werde am 16.9.2014 starten, das sind dann genau 100 Tage bis Heiligabend.
Bis dahin habe ich noch genügend Zeit faul zu sein und Ideen zu sammeln :-D
 
Vielleicht hat noch Jemand Lust einfach mitzumachen?
Schreibt mir in die Kommentare wie Ihr die Idee findet und ob Ihr auch manchmal ein Problem damit habt Eure Komfortzone zu verlassen!
 
Liebe Grüße
Patricia
 
 
 
 
PS: Ich werde die Beiträge auch immer bei Facebook verlinken und freue mich auch dort über Eure Kommentage ;-)